Anja

*Chris Sicht*

Wir lagen im Zelt und ich konnte lange nicht einschlafen. Auf der einen Seite neben mir lag Melli, auf der anderen Nina. Neben Nina lag dann noch Mike. Ich setzte mich hin und beobachtete die anderen beim Schlafen, als ich draussen ein Geräusch hörte. Ich krabbelte zum Ausgang und machte den Reißverschluß auf, als mir auch schon eine feuchte Zunge übers Gesicht fuhr. Ein kleines Fellknäul stand vor mir auf dem Boden und schaute mich erwartungsvoll an. Ich ging raus und setzte mich auf den Boden. Es war ein Schäferhund-Welpe. Da er mir leid tat und er wirklich süß aussah, nahm ich ihn mit ins Zelt, wo er sich ans Fußende von Mike legte. Ich legte mich auf meinen Platz und dachte über Gott und die Welt nach. Plötzlich drehte sich Melli im Schlaf um und umarmte mich. Ich wartete ab und sie keine Anstalten machte den Arm weg zu nehmen, legte ich mich einfach hin und schlief ein.

„AHHHHHHHHHHHHHH“ , ein Schrei riss mich aus meinen Träumen und ich setzte mich hin, dann musste ich lachen. Das Bild welches sich mir bot, war einfach zu komisch. Mike saß in der Ecke des Zeltes undversuchte sich das Fellknäul vom Hals zu halten, was allem Anschein nach nur schmusen wollte. Ich nahm den Hund und hielt ihn fest, damit er Mike nicht noch einmal zu nahe kommen konnte. Alle schauten mich an und das Fellknäul sehr verwundert an, bis Nina die Hand ausstreckte und den Hund streichelte. „Hast du ihn gefunden oder wieso ist er hier drin ?“ fragte sie mich . Ich nickte und erzählte ihnen vom vorigen Abend, Dann fing auf einmal der Hund an zu winseln, woraufhin Mike sagte: „ Ich glaube es/er hat Hunger.“ Melli suchte nach einem Stück Wurst, während Nini eine Schüssel mit Wasser füllte. Als der Hund dann am Trinken war, sagte ich: „Also ich würde ihn gerne behalten, wenn keiner etwas dagegen hat. Ich glaube nämlich nicht, dass er jemandem gehört und ich möchte ihn hier alleine lassen.“ Mike, der sich von seinem Schock erholt hatte, antwortete: „ von mir aus können wir ihn mitnehmen, so gross ist er ja nicht und ich glaube, einen Wachhund können wir ja immer gebrauchen.“

Da auch unsere beiden Mädels nickten, überlegten wir lange, was wir ihm für einen Namen geben könnten, bis Melli einfach sagte : Ich finde, er sollte Rex heissen. Schaut doch mal, er liegt auf dem Kissen wie son kleiner König, der auf eine Entscheidung wartet.“ Alle waren einverstanden und somit gehört von nun an auch Rex zu uns.

2 Days later still in FFM

„Ich geh noch etwas weg, bin spätestens in 1 Stunde wieder da.“, mit diesen Worten verabschiedete sich Melli und ging weg. Wir anderen setzten uns an unser selbst gemachtes Feuer und redeten, bis Mike auf einmal sagte : „ Komisch, es ist schon 23h, Melli ist jetzt schon seit fast 2 ½ h weg, da kann was nicht in Ordnung sein.“ Wir einigten uns darauf, sie zu suchen. Jeder einzeln, nur Nina nahm Rex mit. Als ich um 4 wieder ans Feuer kam, saßen Mike und Nina schon da. „ Von Melli keine Spur. Ihr habt sie also auch nicht gefunden?“ Beide schüttelten den Kopf und gingen dann rein ins Zelt, um früh am nächsten Morgen weitersuchen zu können. Nur ich blieb sitzen und wartete, ob sie vielleicht doch noch kommen würde.




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